Norberto Diver
Insel Faial / Azoren
Unser Partner vor Ort ist kein geringerer als der in Pico geborene Norberto Serpa "Norberto Diver" oder auch "der Seewolf" genannt. "Die" Tauchlegende Portugals. Er ist kein Mann der Selbstvermarktung, sondern der Mann des Meeres. Er kümmert sich nicht stark darum, wie und was außerhalb seiner Insel passiert, er lebt vor allem für seine Arbeit mit der Universität in Faial und steckt seine ganze Energie in seinen Tauch- und Whalewatchingbetrieb. Er ist ein herzlicher Mensch, der gerne mal zum Grillabend einlädt, und vor allem ist er fair zu seinen Kunden.
Im Folgenden ein kleiner Steckbrief zu Norberto Serpa:
• Professioneller Taucher und Ausbilder mit Lizenz der Tauchschule der Portugiesischen Marine
• Ausbilder-Lizenz für Apnoe und Schnorchel durch die "Federação Portuguesa de Actividades Subaquáticas"
• Tauchtechniker des Fachbereichs für Ozeanographie und Fischerei der Universität der Azoren
• Mitarbeiter in zahlreichen wissenschaftlichen Projekten
Und wem das nicht reicht, der findet im Internet zahlreiche Verweise auf ihn, wie z.B. in Dokumentationen von Arte, dem BR und vielen anderen. Uns hat er in vielerlei Hinsicht überzeugt, so dass wir gerne unsere Touren mit ihm planen.
Norbertos Tauchbasis befindet sich, wie meist auf den Azoren, direkt am Hafen und ist in einem Container untergebracht. Die Platzverhältnisse sind etwas beengt, aber ausreichend, solange nicht Hochbetrieb herrscht. Die Boote liegen direkt gegenüber an der sich der Tide anpassenden Marina. Kurze Wege. An dem Jetty und somit direkt neben den Booten findet man Wasserschläuche zum Spülen seines Equipments und Kameras. Am Container ist stets ein Gerüst zum Aufhängen des Equipments vorhanden und meist auch Plastikboxen zum Verstauen der eigenen Ausrüstung. Die Tauchbasen auf den Azoren und somit auch Norbertos Basis sind nicht mit den industriellen Basen des Roten Meeres zu vergleichen, sondern vielmehr mit einer Art "Baggersee Treff", an dem man sich spontan vor dem Tauchen trifft, alles schnell aufs Boot packt und los gehts. Es sind DIN und INT Tauchflaschen mit 12 Liter vorhanden. Zum Tauchen benutzt man Zodiacs, also Schlauchboote, wie man Sie z.B. auch aus Südafrika kennt oder für die weiten Ausfahrten nach Princess Alice, den Katamaran, der Sie komfortabel zu dem Off Shore Tauchplatz bringt.
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| Unterkunft |
Unsere empfohlene Pension befindet sich im höher gelegenen Teil der Stadt Horta, etwa 10 bis 15 Gehminuten vom Hafen entfernt. Zur Pension gehören eine kleine Pizzeria und Snackbar, in der man mittags oder abends recht lecker essen kann. Auf dem Weg zum Hafen entlang der Straße hat man einen wunderschönen Blick auf die Altstadt und das Meer. Man passiert einen großen Supermarkt, in dem man sich mit allem Notwendigen für den Aufenthalt ausstatten kann. Nahe dem Hafen gibt es einige Cafes, in denen man frühstücken kann. Die Pension verfügt über 7 kleine, aber saubere Zimmer. Alle Zimmer sind einfach eingerichtet und mit 2 Einzelbetten oder einem Doppelbett, Kleiderschrank, Fliesenboden und einem eigenem Badezimmer mit Dusche und WC ausgestattet.
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Wem eine Pension zu einfach ist und wer lieber etwas mehr Komfort sucht, ist in einem der beiden folgenden Hotels richtig, entweder dem traditionsreichen Hotel "Pousada da Horta" oder dem moderneren Hotel "Do Canal".
Das Hotel „Pousada da Horta“ ist das Hotel am Platz in Horta und atmet quasi Geschichte. Es ist untergebracht in einer alten Festung aus dem 16. Jahrhundert, das zum Schutz der Stadt errichtet worden ist. Sogar die Kanonen in den Schießscharten sind noch erhalten. Vom Hotel aus hat man einen tollen Blick auf den Yachthafen und den Vulkan auf der benachbarten Insel Pico. Durch seine Lage nahe dem Hafen, sind es nur wenige Schritte zur Tauchbasis „Norberto Diver“, an der alle Aktivitäten starten. Auch zur Altstadt mit seinen Geschäften und Sehenswürdigkeiten und zu den Restaurants am Hafen sind es nur wenige Meter. Das Hotel verfügt über einen schönen Swimmingpool mit Poolterrasse und bequemen Sonnenliegen mit Auflagen, ein Restaurant und eine Bar. Die schön eingerichteten Zimmer sind alle ausgestattet mit Fliesenboden, einem Doppel- oder 2 Einzelbetten, Klimaanlage, einem Schrank, Minibar, Safe, TV und einem eigenen Bad mit Badewanne/Dusche und WC. Teilweise Meerblick mit Balkon. Sehr reichhaltiges Frühstücksbuffet mit u.a. Kaffee/Tee, frischem Orangensaft, einer guten Auswahl an frischem Brot und Brötchen, Toast, Kuchen, Käse und Schinken, Marmelade, Honig und frischem Obstsalat, Cerealien und Joghurt.
Das moderne 4 Sterne Hotel Do Canal befindet sich direkt an der Uferpromenade am Hafen von Horta. Es ist somit der perfekte Ausgangspunkt, um in nur wenigen Schritten bei der Tauchbasis „Norberto Diver“, an der alle Aktivitäten starten, zu sein, oder, um abends eines der zahlreichen Restaurants am Hafen oder in der Altstadt zu besuchen. Das Hotel verfügt über insgesamt 103 Zimmer und Suiten, eine Bar, ein Restaurant, Aufenthaltsräume, einen kleinen Fitnessraum, Sauna, einen Jacuzzi, Wifi Internetanschluss gegen Gebühr und eine Tiefgarage. Um vom geschäftigen Treiben rund um den Hafen nicht gestört zu werden, haben alle Zimmer eine sehr gute Schallschutzverglasung. Die modern eingerichteten Zimmer sind alle ausgestattet mit Teppichboden, einem Doppel- oder 2 Einzelbetten, Klimaanlage, einem Schrank, Minibar, Safe, TV und einem eigenen Bad mit Badewanne/Dusche und WC.
| Verpflegung |
Verpflegen kann man sich auf Faial günstig und einfach. Zahlreiche Restaurants in Horta, wie das legendäre Cafe Sport, oder aber auch bei "Franky und Hans" in Cedros, was unserer Meinung das beste und herzlichste Restaurant in Faial ist. Selbst frühstücken lässt sich in den kleinen Bars sehr gut und günstig. Oder wo bekommt man den Milchkaffee bei uns in Deutschland noch für unter 1 Euro? Auf Faial geht das noch. Generell gibt es alles, was auch bei uns zu Hause auf den Teller kommt, zudem frischer Fisch, den heimischen Käse und guten Pico Wein!
| Tauchen |
Das Tauchen auf den Azoren stellt eine echte Alternative zu den oft überlaufenen Tauchgebieten dar, die innerhalb weniger Flugstunden von Mitteleuropa aus erreichbar sind. Häufig liest man in einschlägigen Magazinen von den "besten Tauchgebieten Europas".
Die Wassertemperaturen betragen im Sommer von Juli bis September ca. 22- 24 °C an der Oberfläche und unterhalb von 15 Metern meist noch 18 bis 20 Grad, die Sichtweiten rangieren zwischen 15 und 40 Metern.
Bei den Tauchplätzen vor der Küste Faials handelt es sich um Steilwände oder um Untiefen, sog. Seamounts. Ebenso findet man viele Grotten, in die man hinein tauchen kann und schöne Felsenformationen. Oktopusse, Makrelen, Barrakudas und braune Zackenbarsche werden hier häufig beobachtet.
Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Tauchplätze variiert, man sollte allerdings schon erste Erfahrungen in strömungsreichen Gewässern gemacht haben, sicher tarieren können und auch eine gewisse Seefestigkeit ist von Vorteil. Das Tauchen an der Küste der Inseln Pico & Faial ist interessant, aber auch nicht spektakulär.
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Viel interessanter und auch der Grund, warum die Azoren zu den besten Tauchgebieten Europas gehören, liegt weit entfernt vor der Küste. Denn die besten Chancen auf spektakuläre Begegnungen mit Großfischen bestehen bei den Hochseetauchplätzen. So sind Sichtungen von großen Mobula Rochen in Gruppen an der Princess Alice Bank, 45 km vor der Küste Faials, eher die Regel als die Ausnahme, allerdings hauptsächlich in den Monaten Juli bis Mitte September. Aber auch große Gruppen an Barrakudas und Makrelen trifft man hier an. Ebenso Thunfische und Wahoos. Die Princess Alice Bank ist einer der ganz wenigen sicher betauchbaren Hochseetauchplätze des Nordatlantiks und damit ein unvergleichliches Erlebnis.
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Seit kurzem ist auch das Tauchen mit Blauhaien fester Bestandteil des Tauchprogramms auf Faial. Mit einer hohen Erfolgsquote werden hier Blau- und zum Teil auch Makohaie bei Tauchgängen an der Condor Bank, ca. 1 Bootsstunde entfernt, beobachtet. An der Küste gibt es die Möglichkeit den Glatten Hammerhai zu sichten, jedoch gehört hier schon eine gehörige Portion Glück mit dazu.
Aber auch Walliebhaber kommen auf Faial ganz auf ihre Kosten. Die Insel wird häufig von großen Delfinschulen besucht, mit denen auch geschnorchelt werden kann. Die ebenso regelmäßig vorkommenden Pottwale können aus sicherer Entfernung von Boot aus beobachtet werden. Auch das ein ganz besonderes Erlebnis.
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| Ausflüge |
In Horta, der Hauptstadt der Insel, gibt es Einiges zu sehen: Der wunderschön angelegte Yachthafen, in dem Hunderte an kleinen Segelbooten– und yachten aus der ganzen Welt Zwischenstopp machen, die lange Uferpromenade mit zahllosen kleinen Cafes und den historischen Häuserfassaden, dem „Forte de Santa Cruz“, einer gut erhaltenen Festung aus dem 16 Jhdt. mit Blick über den Hafen, in dem heute ein Hotel untergebracht ist, kleine Gässchen mit kleinen Geschäften und Märkten, der hübsche Sandstrand bei der malerischen Bucht „Porto Pim“, in der damals im 19. Jhdt. die Walfangflotten Station machten und zahlreiche Museen, die die Geschichte Hortas und Faials erzählen.
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| Unsere Meinung |
Faial ist eine traumhafte Insel mit viel Abwechslung und sie liegt nahe an Europa. Kurze Anreise, günstig gegenüber vielen anderen Reisezielen in der Tauchbranche und meist klares Wasser, machen es zu einem lohnenswerten Ziel. Die Azoren haben aber auch ihre Tücken. Das Wetter ist sehr unbeständig und die Tauchsaison somit sehr kurz. Lediglich Mitte Juni bis Mitte September würden wir empfehlen, um auch die Highlights der Inseln betauchen zu können und zwar die Hochseetauchplätze, bei denen gutes Wetter unabdingbar ist. Wir empfehlen die Azoren den Tauchern unter uns, die gerne gut Essen und Trinken, sich auch an den Naturschönheiten an Lande erfreuen können, etwas Flexibilität und Individualismus hinsichtlich der südeuropäischen Mentalität und Lebensweise mitbringen und zudem gerne an Top Spots wie der Princess Alice Bank tauchen wollen. Oder aber auch den Haifreaks, die für die Blauhaie kommen, diesen empfehlen wir jedoch eine unserer Sondertouren. Es sollte allerdings niemand mit der Vorstellung auf die Azoren reisen, dass es sich bei Pico & Faial an jedem Tauchplatz um Weltklasse Tauchen handelt, sondern vielmehr um typisches Tauchen an Nordatlantischen Küsten und lediglich die Hochseetauchplätze etwas Spektakuläres bieten.
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